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Science-Fiction-Roman
Urland - Mikro gegen Makro
Die Erbauer der Pyramiden kehren zur Erde zurück!

Nur wenige haben den Kälteschlaf überlebt. Ihre Heimat ist das Urland, wo Bäume zu enormer Größe heranwachsen und der Wald nahezu undurchdringlich ist.

Menschen im Urland starten eine Großoffensive gegen die Pyramidenbauer. Aber die militärische Führung ist unterwandert worden und der Angriff dient einem ganz anderen Zweck!

Dr. Immanuel Balur ist Physiker und eigentlich will er sich aus den Kriegswirren heraushalten. Aber er benötigt zwei kleine Pyramiden aus Dunkler Materie für seine Habilitation, die bahnbrechende Erkenntnisse verspricht. Eine ist im Besitz des Militärs und die andere ist auf der Erde.

Wir schreiben das Jahr 1987 in Deutschland: UFO-Sichtungen werden als Hirngespinste abgetan; im Bermuda-Dreieck verschwinden Schiffe und Flugzeuge. Und niemand weiß etwas vom Urland und dem Agentennetz, in das sich Immanuel hat einschleusen lassen ...

Urland Titelbild 2018 "Wallpaper"(hier klicken für Version ohne Schriftzug)

Urland Titelbild von 1987 "Wallpaper"

Lektorat: Angelika Kuhlmann

Gebundene Ausgabe (2018)
Herstellung und Verlag: Books on Demand GmbH, Norderstedt
384 Seiten
33,33 Euro
ISBN: 9 783752 812350

Taschenbuch (2018)
Herstellung und Verlag: Books on Demand GmbH, Norderstedt
260 Seiten
8,99 Euro
ISBN: 9 783752 809916
Lesen Sie hier noch das "Zwischenwort" zur Entstehung des Roman.

Zwischenwort - Von UFOs, Dunkler Materie und Raumzeitfalten

Grün, grau, flimmernd - die Computersteinzeit

Den vorliegenden Roman, mein zweites Werk, begann ich zum Ende meiner Abiturzeit, und er spielt in der damaligen Gegenwart. Getippt hatte ich auf einem Commodore 64 mit Grünmonitor, der etwa 32 Abstufungen von Grün darstellen konnte. Die Schrift war weißgrün und der Hintergrund dunkelgrün, bis dann - wegen eines in der Ferne vorbeiziehenden Gewitters - der Monitor seinen Geist aufgegeben hat.

Das war 1987.

Nach Grün kam Grau: Da damals Farbfernseher erschwinglich wurden, wollten viele ihr altes Schwarz-Weiß-Gerät loswerden. Vollendet habe ich das Werk dann auf so einer Flimmerkiste. Die Schrift von der Kathodenstrahlröhre hat noch richtig auf dem Schirm gezittert.

Meine elektronische Schreibmaschine hat das Ganze aufs Papier gebracht. Pro Blatt dauerte das immer mehrere Minuten. Jeder einzelne Buchstabe wurde richtiggehend auf das Papier gestanzt, begleitet von einem ordentlichen Hämmern und regelmäßigem Zeilenvorschub des Druckkopfes. Kleinere Korrekturen habe ich dann noch von Hand vorgenommen, denn ein erneuter Ausdruck hätte viel zu lange gedauert.

Das landete dann in einem Ordner, der über die Jahrzehnte hinweg gut Staub angesetzt hat …

Meine Mutter forderte immer wieder, ich soll auch meine alten Romane einmal veröffentlichen. Denn außer mir hat die noch niemand gelesen, auch sie nicht. Und ich soll eine größere Schrift nehmen als bei meinem Buch »Forscher im Universum der Astralkörper«.

›Okay, die Schriftgröße ist kein wirkliches Hindernis‹, dachte ich mir. ›Das bekomme ich hin.‹

Der Ordner war in Griffweite und die auf das Papier gehämmerten Buchstaben waren noch so gut lesbar wie am ersten Tag. Natürlich sind die Datenträger vom guten alten C64 - die großen Floppys - absolut inkompatibel zu allem, was heute dreißig Jahre später an Hardware benutzt wird. Aber dafür haben wir ja nun diese kleinen neuronalen Netze, trainiert auf Buchstabenerkennung, namens OCR-Texterkennung.

Nachdem dann diese Hürde genommen war und der Text so mehr oder weniger gut erkannt im OpenOffice geöffnet werden konnte, kam bald eine Ernüchterungsphase. Es lag nicht nur an den vielen kleinen Rechtschreibfehlern, die die Texterkennungssoftware zu meinen eigenen hinzuaddiert hatte.

Der Inhalt war - insbesondere in der zweiten Hälfte und erst recht zum Schluss hin - einfach nicht veröffentlichbar. Immanuel war plötzlich ein Kaiser, dabei war Zoom immer als Republik beschrieben worden. Dann gab es da noch Zombies, Dinosaurier und sogar ein Kapitel, das im alten Rom spielte. Das alles hing zusammen mit den Toren aus Philip José Farmers »Die Welt der tausend Ebenen«. Beim erneuten Lesen empfand ich das alles als heilloses Durcheinander - mal abgesehen von Copyright-Bedenken. Den Roman hatte ich für mich geschrieben und an seinem Ende waren die Charaktere, die noch lebten (Caspar hat Yo am Ende aus Eifersucht erschossen), die Lords, die die Taschenuniversen erschaffen hatten. Dabei hatte ich dann auch noch die Namen aus Farmers Werk unverfroren verwendet.

Das konnte ich unmöglich für eine Veröffentlichung so lassen.

Keine Sorge, ich habe das Ende jetzt nicht verraten: Caspar erschießt nicht Yo. Er erschießt jemand anderen.

Was ich ändern musste

In der Urfassung des Romans flogen sie einfach nur ins Urland als Forscher ohne ein konkretes Ziel. Sie sprangen in den Wald ab und wollten von vornherein nur eins: wieder zurück. Dieses Szenario finde ich mittlerweile völlig unglaubwürdig. Man riskiert nicht sein Leben für nichts und wieder nichts, nur um ein wenig mehr über einen unerforschten Wald herauszufinden.

Ich vermute einmal, dass in diesem frühen Werk schon der Gedanke des Erforschens einer fremden Welt geschlummert hat, so wie ich das etwa zwanzig Jahre später in »Forscher im Universum der Astralkörper« ganz anders ausgearbeitet habe. Aus den Urland-Forschern habe ich die Bidassen, also Soldaten, gemacht, weil das besser zu einer militärischen Mission passt. Auch in der Urfassung war der Absprung ins Urland eine Militäroperation, bei der jeder im Prinzip machen konnte, was er wollte. Diese Idee als Wunschvorstellung ist verständlich für einen jungen Mann, der beim Schreiben nach dem Abitur seine Grundausbildung in der Bundeswehr verrichten muss. Jetzt im Nachhinein zähle ich das zu den Lächerlichkeiten, die raus mussten.

Bei meinen ersten Büchern hatte ich jeweils nur ganz grob im Kopf, wohin sich die Geschichte entwickeln sollte. Etwas wie ein Exposé gab es nicht. Ich hatte mich einfach hingesetzt und weitergeschrieben, auf die Art: ›Sehen wir mal, was jetzt so Interessantes passieren könnte.‹

Für eine Kurzgeschichte mag Planlosigkeit funktionieren, mag es ausreichen ›die Idee‹ zu haben. Bei einem Roman aber muss ein Spannungsbogen wesentlich länger aufrechterhalten werden. Es reicht nicht, dass einzelne Kapitel interessant sind, sie müssen auch zusammenpassen und eine Gesamtdramaturgie entwickeln.

Deswegen habe ich dann zur Überarbeitung des Romans zunächst einmal ein Exposé angefertigt und mir vermerkt, was bleiben kann und was überarbeitet oder neu geschrieben werden muss.

Die Rolle von Caspar als Selbstmörder war früher nur im ersten Kapitel relevant und dann nicht mehr - eine verschenkte Chance, wie ich meine. Jemand, der solch eine Verzweiflungstat unternimmt, ändert nicht von heute auf morgen seine Haltung. Nun hat das Ende einen klaren Bezug zum Anfang, die Geschichte ist »rund«.

Der Caspar hieß in der Urfassung »Caspar David Friedrich« - ja, wie der Maler. Ich hatte ihn immer »CD« abgekürzt. Da die Geschichte weder etwas mit dem Maler zu tun hat noch mit dem Vorläufer der DVD, habe ich die Abkürzung und den Nachnamen geändert. Der Name Moxalesch stammt von einem Freund im Online-Spiel Allods, der mir viel Gold-Spielwährung geschenkt hat. Alle anderen Namen sind willkürlich gewählt.

Was ich nicht mehr ändern konnte

Eigentlich bevorzuge ich Bücher, die aus der Ich-Perspektive geschrieben sind, ohne verschiedene Handlungsstränge. Alles wirkt einfach plausibler, finde ich, und man kann sich in die Hauptperson besser hineinversetzen, als wenn ständig hin- und hergesprungen wird.

Das zu ändern war natürlich nicht mehr möglich. Andererseits hat die allwissende Erzählperspektive auch ihre Vorteile: Man kann mit parallelen Handlungssträngen komplexere Geschichten erzählen und alles wirkt abwechslungsreicher. Diesen Vorteil habe ich auszubauen versucht.

Die ursprüngliche Geschichte hatte eigentlich recht wenig Tiefgang: über dem Urland abspringen, ballern, ballern, Riesenspinnen mit Granaten bewerfen, Zombies zerteilen, Dinosaurier erschießen und so weiter: peng, peng, peng!

Mir gefallen immer noch Geschichten, die reichlich Action haben, keine Frage. Der ursprüngliche Urlandroman bot davon überreichlich. Die Personen starben genauso schnell, wie sie eingeführt waren: Graus beispielsweise. Aber ist es nun nicht viel interessanter, dass er seinen Sturz überlebt hat?

Wenn ich die ganze Knallerei und Ballerei entfernt hätte, wäre nicht mehr viel übrig geblieben vom Text. Aber wenn man mich nach der brutalsten Szene im Buch fragt, ist es keine der Schießereien: Es ist die, in der Caspar die Gloria schlägt. Meine erste Reaktion beim Wiederlesen war: Das muss unbedingt rausgestrichen werden. Andererseits wollte ich Caspar als Liebeskummer-Selbstmörder deutlicher herausarbeiten. Und da ist diese erschreckende Szene, die sein gestörtes Frauenverhältnis untermalt, eben unabdingbar.

Leben in allen Größenordnungen

Wenn wir - zum Beispiel in einer klaren Sommernacht - den Sternenhimmel ansehen, so können wir erkennen, wie riesig die Schöpfung doch ist, in der wir leben. Gleichzeitig wissen wir, dass wir selbst aus Billionen Zellen bestehen, von denen jede einzelne ein Wunderwerk an Komplexität darstellt. Und wenn man noch viel kleinere Strukturen untersucht, die Quarks, kommt man sowieso aus dem Staunen nicht mehr heraus. Und alles wirkt aufeinander ein. Selbst kleinste Dinge, wie zum Beispiel Viren, können unser Leben entscheidend beeinflussen - die großen ja sowieso.

Leben gibt es von ganz klein bis ganz groß.

Warum nicht noch größer?

Stark unterschiedliche Größe geht auch einher mit stark unterschiedlicher Lebenserwartung und damit zwangsläufig einem unterschiedlichen Zeitempfinden. Eine Bakterie kann sich alle zwanzig Minuten teilen und somit eine neue Generation hervorbringen. Der Mensch benötigt Jahre hierfür.

In der Urfassung des Romans wurde Slider in eine Pflanze verwandelt - ohne nähere Erklärungen, wieso und weshalb. Das war auch etwas, was ich entweder aus dem Roman herausstreichen oder eben besser in ihn integrieren wollte. Ich habe mich für Letzteres entschieden, denn Pflanzen, da sie stationär sind, haben sicherlich ein verlangsamtes Zeitempfinden im Vergleich zu Tieren. Vorausgesetzt, sie könnten überhaupt Intelligenz entwickeln, wären sie sicherlich prädestiniert für eine Zivilisation, die länger existiert als eine menschliche und die deswegen zu mehr Erkenntnissen gelangen kann.

Dunkle Materie und Dunkle Energie

Tatsache ist, dass ein großer Teil der Masse des Universums irgendwo in Dunkler Materie und Dunkler Energie stecken soll. Die Stringtheorie geht davon aus, dass es neben unseren drei Raumdimensionen und der Zeitdimension noch eine Vielzahl weiterer Dimensionen gibt. Diese können unterschiedlich ›aufgerollt‹ sein.

All das habe ich in meiner Jugend natürlich noch nicht gewusst. Aber nun, Jahrzehnte später, als Science-Fiction-Autor auf der Suche nach mehr Plausibilität für seine bizarre Welt, scheint es mir glaubhaft, dass das Urland in einer aufgerollten zusätzlichen Raumdimension die Dunkle Materie quasi versteckt. Die wird nicht einfach nur da sein, damit die Physiker und Kosmologen halt die Masse noch haben, die ihnen fehlt. »Normale« Masse bildet Sonnen, Planeten und auf der Erde äußert komplexes Leben. Dunkle Materie wird auch Strukturen bilden. Und da es ziemlich viel von dieser Materie gibt, müssen diese Strukturen zwangsläufig sehr groß ausfallen.

In der Urfassung hatte Caspar schon eine Pyramide, aber sie war ohne Funktion, nur ein seltsames Artefakt. Sicher können solche Gegenstände bis zu einem gewissen Grad geheimnisvoll wirken, was wohl auch meine ursprüngliche Intention war. Aber da ich vom Wesen her Science-Fiction schreibe und nicht Mystery oder Fantasy, dürstet es mich nach wissenschaftlichen Erklärungen (auch wenn sie ein wenig abstrus sein mögen).

Jetzt bestehen die beiden kleinen Pyramiden aus Urland-Materie: Dunkle Materie, die entweder zu einem Mono-Nordpol (kalt) oder Mono-Südpol (warm) gehört. Die Urlandsonne in der Mitte der aufgerollten Dimensionen besteht aus einem Mono-Südpol, durch den Dunkle Energie fließt. Es kommt zu keiner Überhitzung der Welt, weil es einen Wärmekreislauf gibt, der die Energieerhaltung gemäß den Gesetzen der Thermodynamik nicht verletzt.

Außerdem kann über die Pyramiden das Urland vermessen werden, um mehr über unser Universum zu erfahren, weil die beiden physikalisch miteinander zusammenhängen, so wie bei der Quantenverschränkung.

Statt nur ein skurriles Fundstück zu sein, ist so Caspars Pyramide ein wichtiger Bestandteil der Handlung geworden, der mithilft, die Welt zu erklären.

Das UFO-Phänomen

Wenn man sich mit Science-Fiction beschäftigt, so bleibt es nicht aus, sich auch über UFO-Sichtungen Gedanken zu machen. In meiner Jugend fand ich das Thema so spannend, dass ich es in meinen Roman unbedingt als wichtiges Element einbauen musste.

Das Interesse an dem Thema war bei mir dann aber längere Zeit eingeschlafen. Im Zuge der Überarbeitung des Urland-Romans stellte ich mir die Frage: Was hat sich in den letzten Jahrzehnten diesbezüglich getan? Ich dachte mir: ›Es muss nun viel bessere und mehr Fotos geben, denn früher hatte man selten einen Fotoapparat dabei. Negative waren teuer. Jetzt ist mit jedem Smartphone schnell ein Schnappschuss oder ein Film aufgenommen und ins Internet gestellt.‹

Die erste Anlaufstelle ist natürlich YouTube. Ich muss sagen, die Filme dort haben mich wenig überzeugt. Manche sind so deutlich, dass sie aussehen wie aus einem (billigen?) Science-Fiction-Film, einige so undeutlich, dass man gar nichts erkennen kann. Dann gibt es Vögel, Wetterphänomene, Luftballons und militärische Versuchsobjekte. Alles, was die Leute vor die Linse bekommen und ungewöhnlich aussieht, ist schnell als UFO gedeutet.

Dabei wäre ich durchaus gewillt zu glauben, dass wir nicht die einzige intelligente Spezies im Universum sind. Dazu ist es einfach zu groß. Die Überbrückung der immensen Entfernungen halte ich mit fortschrittlicher Technologie für machbar. In meinen Metall-Leben-Büchern wurden ausgebaute Asteroiden mit Fusionsenergie angetrieben. Hier im Urland-Roman habe ich die Variante des künstlichen Kälteschlafs gewählt. Das ist alles weit weniger abwegig als Raumschiffe mit Überlichtantrieb.

Selbst auf der Erde hat es über viele Jahrtausende zwei vernunftbegabte Rassen parallel gegeben: nämlich den Neandertaler neben dem Homo sapiens. Dass ein Planet, der gute Lebensbedingungen aufweist, früher oder später Intelligenz hervorbringt, halte ich für eine fast zwangsläufige Entwicklung. Betrachtet man die Evolution über einen langen Zeitraum hinweg, so bringt sie immer höher entwickelte Arten hervor, die immer anpassungsfähiger und flexibler mit ihrer Umwelt agieren - mit immer leistungsfähigeren Gehirnen.

So wie der Kongo den Schimpansen von den Bonobos trennt, wäre es in einem hypothetisch vorhandenen Urland zwangsläufig der Fall, dass es zu einer getrennten Entwicklung einer weiteren hominiden Art kommt - den Fellnacken. Die habe ich in meinem Roman immer als friedfertig dargestellt. Es ist vermutlich doch sehr wahrscheinlich, dass eine Art, die (so) aggressiv ist (wie der Mensch), sich selbst ausrottet, bevor sie den Sprung in andere Sonnensysteme hinein schafft. Man informiere sich nur einmal über die Sprengkraft der russischen »Satan«-Bombe SS-18. Oder bedenke, dass der amerikanische Präsident Trump die Lieferung von Atomwaffen in Krisengebiete wie den arabischen Raum ermöglichen will. Und dass dieser Präsident auch den Einsatz von Atomwaffen durchaus ins Kalkül zieht - da wird es einem ganz angst und bange.

Die große Frage also, warum Außerirdische mit uns keinen offiziellen Kontakt pflegen, könnte wie folgt beantwortet werden: Sie sind friedfertig und lassen uns in Ruhe. Sie brauchen nichts von uns, weil ihre eigene Technologie weit fortgeschrittener ist. Die Entfernungen sind (selbst für sie) so groß, dass sich Handel mit Unterentwickelten einfach nicht lohnt. Im Großmarkt gegenüber kaufe ich schließlich auch keine Grasschuhe von Aborigines.

Als gutes Sachbuch über UFOs kann ich »Leslie Kean: UFOs - Generäle, Piloten und Regierungsvertreter brechen ihr Schweigen« empfehlen. Ob man diesen Schilderungen glauben schenkt - das muss jeder für sich beantworten. Wir leben in einer Informationsgesellschaft, in der uns sehr viel »Wissen« zur Verfügung steht. Aber sehr viel davon ist einfach nur von einer Stelle zur nächsten kopiert worden. Man kann das selbst alles gar nicht nachprüfen.

Ich kann mich noch an eine Aussage eines Mathematik-Dozenten an der Universität Karlsruhe erinnern: »Wenn man wirklich alle Beweise von Grund auf nachvollziehen will, kommt man bis zu seinem Lebensende vielleicht bis zu denen vom 19. Jahrhundert.« Und er hat sich dabei nur auf die Mathematik bezogen.

Es hat Zeiten gegeben, da war jeder davon überzeugt (und es ist ja auch absolut logisch), dass die Erde flach ist. In diesem Sinne habe ich absichtlich das Pyramidenalter nicht auf die Lebzeit von Cheops (2600 vor Christus) gesetzt. Man kann das Alter von Gestein bestimmen, nicht wann es bearbeitet worden ist.

Gestern hat meine Mutter gesagt: »Unmöglich, dass vor zweihundert Jahren das Fahrrad erfunden worden ist. Meins ist ja schon sechzig Jahre alt.«

Doch, das ist so. Ich bin sicher, die nächste große Umwälzung nach Fahrraderfindung, Internet und Smartphone steckt schon in den Startlöchern. Ob es UFOs sind wie hier, ein Langlebigkeitsserum und Fusionsenergie wie in meinem letzten Metall-Leben-Band oder sonst etwas anderes - auf jeden Fall bleibt es spannend.

Ich hoffe auch, in meinem Urland-Roman!
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